Die Wahrheit darf nicht baden gehen

 
 

Mit Verständnislosigkeit hat die SPD Empelde die nochmals aufgewärmte Unwahrheit über die Freibadsanierung zur Kenntnis genommen. „Es ist erstaunlich, dass aktive und ehemalige Ratsmitglieder ihre Unwissenheit öffentlich vor sich hertragen“, wundert sich der Vorsitzende der SPD Empelde, Fabian Hüper.

 

Der Grund für die Verärgerung der Sozialdemokraten ist die Behauptung, dass die Sanierung des Freibades teurer geworden sei, weil sie erst jetzt erfolgt und nicht schon in vergangenen Jahren vorgenommen wurde. „Man muss es so deutlich sagen: Dies entspricht in keiner Weise der Wahrheit und ist als Äußerung von aktiven und ehemaligen Ratsmitgliedern nur schwer mit Unwissenheit zu entschuldigen“, empört sich Hüper.

Das Problem des Freibades Empelde war das veraltete Zu- und Ablaufmodell. Während in modernen Bädern der Zulauf von unten und der Ablauf über die Seiten erfolgt, war es beim Empelder Freibad genau umgekehrt. Durch die Sanierung wird unter anderem die Zu- und Ablaufkonstellation auf den neuesten und vorgeschriebenen Stand gebracht, was nur durch eine Sanierung des gesamten Beckens zu realisieren ist. „Ich vergleiche dies immer mit der häuslichen Badewanne. Möchte ich dort zukünftig den Zulauf nicht mehr von der Seite, sondern im Boden haben und den Ablauf über die Seiten, geht das nur, wenn ich die ganze Wanne und die gesamten Zu- und Ablaufrohre ersetze. Hierbei ist es egal, ob ich dies mache, wenn die Wanne noch relativ neu ist oder schon älter. Die Wanne muss in jedem Fall erst mal raus“, erklärt Fabian Hüper. Angesichts dieser Tatsache, die allen Ratsmitgliedern bekannt sein müsste, sei es verwunderlich, dass falsche Behauptungen immer noch verbreitet werden. „Eine Unwahrheit wird durch ständige Wiederholung nicht automatisch zur Wahrheit. Das ist nicht der Stil, den ich aus der kommunalpolitischen Arbeit kenne“, sagte Hüper abschließend.